Betrugsversuche (Phishing / Betrug)
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Wie können diese vermieden werden?
Hier sind einige Merkmale eines Betrugsversuches:
- Die E-Mail-Adresse des Absenders ist keine offizielle Adresse.
- Offizielle Endung: @minfin.fed.be / @news.minfin.fed.be
- ⛔ Sonstige Endung. Achtung! Betrüger verwenden manchmal eine sehr ähnliche E-Mail-Adresse (z. B: @minfin.fgov.be, minfin.fed.be@europe.com; minfin-fed.org...).
- ⛔ Sie werden um vertrauliche Bankdaten oder um Informationen im Zusammenhang mit der Nutzung Ihrer Online-Bank (Digipass...) gebeten.
- Es ist zu schön, um wahr zu sein, oder völlig unerwartet.
- ⛔ Plötzlich wird Ihnen mitgeteilt, dass Ihnen ein bestimmter Betrag erstattet wird.
- ⛔ Sie werden gebeten, eine Schuld zu bezahlen, aber Sie wissen auch nichts davon.
- Das Bankkonto, auf das Sie einen Betrag überweisen müssen, ist kein Bankkonto des FÖD Finanzen. Dies sind die einzigen Möglichkeiten, einen Betrag an den FÖD Finanzen zu überweisen:
- ✅ Sie nutzen MyMinfin.
- ✅ Sie überweisen den Betrag auf ein offizielles Konto: stets BEXX 6792 XXXX XXXX.
- ⛔ Die Nachricht enthält viele Rechtschreibungs- und Sprachfehler.
- ⛔ Am Telefon zeigt sich die Person, die sich an Sie wendet, hartnäckig und bedrohlich, wenn Sie keine sofortige Zahlung leisten.
- ⛔ Sie erhalten eine E-Mail von einer Gerichtsvollzieheramtsstube. Gemäß dieser werden Sie aufgefordert, eine Schuld in unserem Auftrag zu begleichen. Wir arbeiten mit Gerichtsvollziehern zusammen, die jedoch keine offiziellen Dokumente per E-Mail versenden. Weitere Ratschläge zu Betrugsversuchen durch falsche Gerichtsvollzieher.
- Die E-Mail-Adresse des Absenders ist keine offizielle Adresse.
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Wie überprüfen Sie die Echtheit und Unversehrtheit eines Dokuments?
Haben Sie ein Dokument (digital oder auf Papier) im Namen des FÖD Finanzen vor sich? Möchten Sie sicher sein, dass dieses Dokument von uns ausgestellt wurde (d. h., dass es authentisch ist) und dass niemand es nachträglich verändert hat (d. h., dass das Dokument unversehrt ist)?
Um sicherzustellen, dass das vor Ihnen liegende Dokument (digital oder auf Papier) authentisch und unversehrt ist, müssen Sie daher das Originaldokument in MyMinfin überprüfen.
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Wie gehen Sie vor?
- Entweder melden Sie sich in Ihrer MyMinfin-Akte (über itsme® oder eID) an und finden dort das Originaldokument in der Rubrik „Meine Dokumente“. Dies ist nur für Dokumente möglich, die Sie selbst betreffen.
- Oder Sie schauen sich eine Ansicht des Originaldokuments (ein eigenes Dokument oder ein Dokument, das Ihnen von einer anderen Person vorgelegt wird) an, ohne sich in MyMinfin anmelden zu müssen:
- Scannen Sie mit Ihrem Smartphone den Datenmatrix-Code (kleiner und sicherer als ein herkömmlicher QR-Code), der sich oben auf dem Dokument rechts neben dem Logo des FÖD Finanzen befindet, und überprüfen Sie, ob die URL in der Adressleiste Ihres Browsers „https://eservices.minfin.fgov.be/doc/[...]“ lautet. Zum Scannen des Datenmatrix-Codes müssen Sie eine Anwendung verwenden, die Datenmatrix-Codes und nicht nur herkömmliche QR-Codes liest.
- Oder geben Sie die URL „https://eservices.minfin.fgov.be/doc/“ in die Adressleiste Ihres Browsers ein, gefolgt von der eindeutigen Dokumentnummer oben rechts im Dokument.
Möchten Sie die Echtheit und Unversehrtheit des Dokuments weiter überprüfen? Öffnen Sie dann eine digitale Version des Dokuments mit Adobe Reader und überprüfen Sie die verwendeten digitalen Signaturen (e-Seal und/oder e-Sign)1 im Fenster „Signaturen”.
1 Achtung: Unsere digitalen Signaturen sind fortgeschrittene elektronische Signaturen, keine qualifizierten elektronischen Signaturen. Möglicherweise wird eine Fehlermeldung angezeigt, aber unsere Signaturen sind dennoch rechtsgültig.
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Sind Sie Opfer eines Betruges?
- Melden Sie sich bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.
- Senden Sie die Nachricht an suspect@safeonweb.be.
- Melden Sie uns den Betrug über unser Kontaktformular.
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Sie haben irrtümlich Informationen erhalten, die Sie nicht betreffen?
Der FÖD Finanzen muss die Vertraulichkeit und Sicherheit der von ihm verarbeiteten personenbezogenen Daten angemessen schützen. Wenn solche Daten vorsätzlich oder unbeabsichtigt an Unbefugte weitergegeben werden, spricht man von einem „Datenleck“. Melden Sie das Datenleck!